Madeleine Thesing kehrt zum Stammverein zurück
Nach drei Jahren kehrt Madeleine Thesing vom Oberligisten VfB Kirchhellen zu ihrem Stammverein Jugend 70 Merfeld zurück.
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Merfeld (mast). Die Mitgliedschaft im Tischtennis-Verein Jugend 70 Merfeld hatte Madeleine Thesing nie gekündigt. Auch nicht, als vor drei Jahren der Wechsel zum Damen-Oberligisten VfB Kirchhellen vollzogen wurde. Das Eigengewächs hat sich nunmehr entschlossen, zu ihrem Stammverein zurückzukehren. Da es in Merfeld jedoch keine Mannschaft gibt, die am Damen-Spielbetrieb teilnimmt, geht die 16-Jährige in der zweiten Herrenmannschaft auf Punktejagd. „Wir freuen uns, dass Madeleine wieder da ist“, sagte Präsident Berthold Kreuznacht, der gleichzeitig auch der neue Doppelpartner von Thesing sein wird.

Madeleine Thesing selbst hat vor über einem Jahr mit dem Leistungssport Tischtennis aufgehört. „Ich hatte einfach keine Lust mehr, viermal in der Woche zu trainieren. Das wurde mir alles zu viel.“ In der vergangenen Saison ging die ehemalige Kaderspielerin des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes höchstens (WTTV) noch einmal in der Woche in die Halle – entweder beim VfB Kirchhellen oder aber bei Jugend 70 Merfeld. Trotz des eingeschränkten Pensums gelang immer noch eine ausgeglichene Bilanz an Position eins des Oberliga-Quartetts.

Nunmehr freut sich Thesing auf die bevorstehenden Aufgaben. Ihre neue Mannschaft gewann mit nur einer Niederlage die Meisterschaft in der ersten Kreisklasse Gruppe A und stieg damit in die Kreisliga auf. „Meine Gegner werden schon sehr stark sein“, blickt die Gymnasiastin der am 1. September beginnenden Saison 2007/08 voraus. Thesing wird hinter Dominik Ebbing, Marco Steinbrenner, Stefan Lewe und Berthold Kreuznacht an Position fünf zum Einsatz kommen. Hans-Jürgen Bienert vervollständigt den Liganeuling. „Das Ziel heißt Klassenerhalt“, sagte Spitzenspieler Ebbing. „Mit Madeleine haben wir sicherlich ganz gute Chancen auf den rettenden neunten Platz.“

Seit dem vergangenen Montag liegt auch die offizielle Spielberechtigung für Thesing seitens des Verbandes vor. Bei den Verhandlungen mit ihrem alten Verein zeigten sich die Verantwortlichen aus Kirchhellen großzügig. Anstatt der laut Wettspielordnung eigentlichen 550 Euro gab sich der Oberligist mit einer Ablösesumme von 150 Euro zufrieden. Dies entspricht genau dem Betrag, den Jugend 70 Merfeld seinerzeit von Kirchhellen bekommen hat. „Wir sind natürlich sehr froh, dass die Einigung so problemlos funktionierte“, freute sich Kreuznacht, „denn 400 Euro mehr in der Kasse zu haben, sind für einen kleinen Verein wie Jugend 70 Merfeld schon viel Geld.“
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